Englisch durch Sprechen lernen anstatt durch Pauken – super Ergebnisse beim Englisch lernen durch praxisorientierte Methode

Englisch sprechen, auch für Büffelmuffel

Kennst du das? Du möchtest Englisch
sprechen
, aber sobald Du loslegen willst herrscht Funkstille.
Du möchtest etwas sagen, und oft scheitert es nur an einem Wort, das dir dann eine halbe Stunde
später wieder einfällt.
Eigentlich kannst Du Englisch, aber wenn es darauf ankommt, bist du irgendwie blockiert.
Du bist daran gewöhnt Deine Meinung zu sagen, wenn jedoch Englisch gesprochen wird,
verwandelst Du Dich in ein Mauerblümchen. Woran liegt das? Warum kannst Du auf Englisch
einfach nicht so aus dir herausgehen wie du willst?

Stresssyndrom

Wenn du nicht daran gewöhnt bist etwas zu tun, und von dir verlangt wird perfekt zu funktionieren,
verursacht Dir das extremen Stress. Dein Nervensystem schaltet auf Angriff oder Flucht.
Dein Blut läuft aus Deinem Gehirn in Deine Arme und Deine Beine. Dies ist ein Reflex aus
der Steinzeit. Damals war dies sinnvoll, man konnte vor seinem Angreifer davonlaufen, oder diesen
verprügeln. In unserer modernen Welt ist dies keine Option mehr.
Gehst Du dann in Zukunft allen Dingen, die mit Englisch zu tun haben, aus dem Weg,
konditionierst Du Dich perfekt darauf, dass Englisch für Dich eine Gefahr darstellt. Dann schaltet
Dein vegetatives Nervensystem jedes mal auf Volllast, wenn auch nur ein Hauch von Englisch in
Deine Nähe kommt. Interessante internationale Projekte werden an Kollegen weitergeben, Kontakte
aus dem Ausland gemieden, Telefonanrufe auf Englisch stellen eine echte Belastung dar. Der
Fachbegriff für dieses Phänomen ist: erlernte Hilflosigkeit.

Traumatisiert

Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Traumata aus der Kindheit, zum Beispiel ein
psychopathischer Englischlehrer. Auch eine eben erst eingefangene blutige Nase kann oft der Grund
sein: ein Vorstellungsgespräch auf Englisch ist danebengegangen, ein englische Präsentation wurde
den Sand gesetzt, ein interkultureller Fettnapf vor versammelter Belegschaft frontal erwischt…
Egal, ob die Wunden frisch, oder schon vernarbt sind, die Lösung des Problems ist denkbar einfach.
Englisch Sprechen durch Sprechen lernen.

Hemmschwelle überwinden beim Englisch Sprechen

An sich klingt diese Methode logisch genug. Schließlich lernen ja auch Kinder Sprechen nicht aus
einer Grammatik oder einem Vokabelheft. Dies kommt erst später, in der Schule, wo man Kinder
und Jugendliche auf mechanisches, stures Pauken trainiert. Schließlich ist in der Schule Lernen ein
Selbstzweck und nicht auf Praxis ausgerichtet. Denn letztendlich geht es in der Schule darum
Wissen zu vermitteln, das in Prüfungen abgefragt werden kann. Ob dies später angewendet werden
kann, ist irrelevant.
Welche Ausmaße diese Gehirnwäsche annehmen kann, zeigt das Beispiel eines meiner Kunden, der
Englisch lernen wollte, indem er versuchte das Wörterbuch auswendig zu lernen. Auf meine Frage
wie lange er schon versucht habe, auf diese Weise Englisch zu lernen, antwortete er: fünf Jahre. Wie

erfolgreich er seine Fortschritte einschätze: mäßig. Ob er seine Vorgehensweise ändern wolle:
Nein!! Eine Stubenfliege, die gegen die Fensterscheibe fliegt, ist kreativer…

Neuer Ansatz

Lernen wie in der Schule, ist besonders beim Englisch Lernen vollkommen ungeeignet. Selbst wenn
das theoretische Wissen komplett beherrscht wird, ist das noch lange keine Garantie, dass das
richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt parat ist.
Unser Hirn speichert Informationen nicht individuell abgetrennt ab, sondern in dem Kontext in dem
diese wahrgenommen wurden. Wenn man also eine Vokabel stur aus einem Buch auswendig lernt,
kann man sie nur in diesem Kontext abrufen. Dies macht in der Schule Sinn, denn schließlich wird
das Wort ja so in der Prüfung abgefragt. Braucht man es jedoch in einem Gespräch, fällt sie einem
nicht ein, denn man hat es in einem ganz anderen Zusammenhang abgespeichert. Dieses Phänomen
kann mit folgendem Beispiel aus der Praxis verdeutlicht werden, wenn man zufällig das
Parfüm/Rasierwasser einer/s Verflossenen riecht. Sofort kommen die Erinnerungen zurück,
schließlich hat man diesen Duft in diesem Kontext abgespeichert.

Im Unterbewusstsein verankert

Sprachen zu Lernen ist eher vergleichbar mit dem Training eines Sportlers. Genau wie ein Athlet
Bewegungsabläufe trainiert, so müssen Vokabeln und Phrasen in einem praktischen Kontext geübt
werden, denn nur so sind diese unter gleichen oder ähnlichen Umständen parat.
Hast Du je einen Skifahrer beobachtet, der vor dem Start den Kurs visualisiert und mental
durchgeht? Genauso muss man die Situationen analysieren, in denen man Englisch spricht.
Welche Vokabeln brauche ich? Was sind typische Redewendungen? Was für Fragen könnten
kommen? Dann werden diese in einem Rollenspiel mit dem Lehrer oder einem Freund trainiert.
Nur so verankert man Wissen im Unterbewusstsein, damit es spontan abrufbar ist. So kann man es
in der Praxis anwenden. Dann klappte es auch mit dem Englisch sprechen.

Englische Grammatik ist unwichtig

Wenn Du einen Satz auf Englisch sagen willst, musst Du eine Vielzahl von Parametern in Deinem
Gehirn verarbeiten. Dies ist auf einer bewussten Ebene schlicht unmöglich. Das Verb muss in der
richtigen grammatikalischen Person und Tempus sein. Welche Präposition muss ich benutzen? Wie
ist die Satzstellung? In einem banalen Satz kann es gut sein, dass die Zahl der grammatikalischen
Variablen in den zweistelligen Bereich geht.
Das wäre ungefähr so, als würdest Du Deinem Körper erklären eine Pfanne zu nehmen: Hand
ausfahren, Finger schließen, Arm heben…..
Das ist mühsam und dauert zu lange. Wenn Du jeden Satz, in einem Gespräch unter dem
Grammatikmikroskop analysieren musst, wirst Du nicht viele Gesprächspartner finden.
Deswegen ist es so wichtig in ganzen Sätzen zu lernen und das Wissen situationsbedingt zu
speichern. Nur so kann es im Unterbewusstsein verankert werden. Nur so hat man es sofort parat,
ohne nachdenken zu müssen.
Außerdem ist unser Gehirn faul. Auch dies ist ein Überbleibsel aus der Steinzeit. Nahrung war
damals knapp. Denken verbraucht Energie. Wenn wir unser Hirn zu sehr mit bewussten
Kalkulationen strapazieren, werden wir schnell müde. Dann verlieren wir die Lust. Dann erfinden
wir schnell allerlei Ausreden, warum wir uns wieder in unserer Komfortzone verkriechen sollen. Je
mehr wir von unserem Englisch an das Unterbewusstsein delegieren, desto leichter fällt es uns

Englisch zu sprechen. Desto natürlicher ist es für uns. Umso bereitwilliger stellen wir uns der
Herausforderung.
Grammatik kann durchaus Sinn machen. Werden stets die gleichen Fehler gemacht, kann man
darüber reden, und versuchen diese zu vermeiden. Aber Du weißt wahrscheinlich, aus eigener
Erfahrung: einen Fehler erkannt zu haben und diesen nicht mehr zu machen, sind zwei Paar Stiefel.
Auch hier gilt wieder: Erst wenn die richtige Ausdrucksweise im Unterbewusstsein verankert ist,
wird der Fehler in Zukunft tatsächlich vermieden.

Grammatik die große Gefahr

Grammatik kann man beim Sprachen lernen mit dem Gerüst beim Hausbau vergleichen. Wenn das
Haus steht sollte es verschwinden. Haben sich Lernende daran gewöhnt Englisch ausschließlich aus
Textbüchern und Vokabelheften zu lernen, wird diese zum Selbstzweck. Dann wird das Gerüst
größer als das Haus, um bei der Analogie zu bleichen. So wird das Beherrschen von Übungen, mit
dem fließendem Englisch Sprechen gleichgesetzt. Dann ist meist die Enttäuschung groß, wenn es
dann mit dem Reden nicht klappt. Besonders analytisch denkenden Menschen fällt es schwer sich
von der Sicherheit, die die Struktur einer Übungsgrammatik verleiht, zu lösen.
Ein weiteres Problem ist, dass ein zu starker Fokus auf korrekte Grammatik, den Sprachfluss
hemmt. Schließlich sprichst Du in Deiner Muttersprache ja auch nicht grammatikalisch korrekt.
Trotzdem haben viele Lernende an sich selbst den Anspruch grammatikalisch korrektes Englisch zu
sprechen, obwohl in das in Ihrer nativen Sprache Grammatik egal ist.

Emotionsgeladen Englisch lernen

Sprache ist kein Selbstzweck, um in Prüfungen abgefragt zu werden. Sprache ist ein
Kommunikationswerkzeug. Als solches dient es Menschen, sich gegenseitig mit Informationen zu
versorgen. Immer wenn Menschen interagieren, sind Emotionen im Spiel. Aus diesem Grund ist
auch die emotionale Komponente beim Englisch Sprechen und Lernen so wichtig. Im Idealfall
verliebst Du Dich in einen englischsprachigen Partner. Nein, Spaß beiseite, es ist wichtig, dass Du
Deinen Lernprozess mit Dingen verbindest, die Dir Spaß machen, oder eine echte Verbindung zu
Deinem Leben haben. Je tiefer die emotionale Verbindung, desto besser die Verankerung in Deinem
Unterbewusstsein, desto natürlicher und spontaner kannst Du dann Englisch sprechen.